09. Dezember 2025

Swan Hellenic Expeditionskreuzfahrt in die Antarktis und nach Südgeorgien

Swan Hellenic Expedition: Reise in die Antarktis und nach Südgeorgien
Diese außergewöhnliche Reise in die Antarktis an Bord des gemütlichen Expeditions-Boutique-Schiffes mit Platz für 152 Gäste SH Vega bietet ein unvergessliches Erlebnis in der unberührtesten Wildnis unseres Planeten. Die leitenden Expeditionsberater von Cruise Norway, Ash und Daniel Pliske, nahmen ihre Partner mit auf eine unvergessliche Reise.

Vor der Reise und Einschiffung in Ushuaia
Um einen stressfreien Start zu gewährleisten, begannen wir unsere Reise mit einer frühen Ankunft in Buenos Aires. Die Stadt bot ein lebhaftes Erlebnis vor der Expedition und ermöglichte es uns, tief in die lokale Kultur einzutauchen – insbesondere durch den Genuss authentischer argentinischer Küche in verschiedenen Parrillas (Steakhäusern), wo wir Chorizo, Steak und Sangria von Weltklasse probieren konnten. Unser Aufenthalt im im Preis inbegriffenen Hotel, dem luxuriösen Alvear Icon im lebhaften Stadtteil Puerto Madero, setzte hohe Maßstäbe und war perfekt gelegen in der Nähe von Restaurants und Bars, in denen die lokale Leidenschaft für Fußball voll zur Geltung kam. Der Morgen der Abreise nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, verlief reibungslos. Das Gepäck wurde von der Crew abgefertigt und in einen Transferbus geladen. Der fast vierstündige Flug bot atemberaubende Ausblicke aus der Luft und gipfelte in einem atemberaubenden Sinkflug über die Maritel-Berge in die Stadt, die als „das Ende der Welt” bekannt ist. Nach der Ankunft führte uns ein kurzer Transfer direkt zum Schiff, wo wir an Bord der SH Vega mit einem Champagnerempfang begrüßt wurden, der sofort den Ton für das bevorstehende Abenteuer angab.

Die Drake-Passage: Vorbereitung und Überquerung
Die Tage 2 und 3 waren der Überquerung der legendären Drake-Passage gewidmet. Alle an Bord waren voller Aufregung, und die beiden Seetage wurden gekonnt für wichtige Vorbereitungen und lehrreiche Informationen genutzt. Das Expeditionsteam veranstaltete eine Reihe von obligatorischen Briefings und Vorträgen, um die Gäste mit den Verfahren in der Polarregion vertraut zu machen, darunter die sichere Benutzung von Zodiacs für Landgänge. Die notwendige Ausrüstung, wie beispielsweise unsere Expeditionsstiefel, wurde angepasst und in dafür vorgesehenen Schließfächern verstaut. Die Vorträge deckten eine Vielzahl faszinierender Themen ab, von der Geschichte der Antarktisforschung bis hin zu den komplexen Wanderungsmustern der Wale. Wir hatten das Glück, eine ruhige Seefahrt zu erleben, obwohl für diejenigen, die unter Seekrankheit litten, notwendige Hilfsmittel wie Ohrpflaster und Medikamente zur Verfügung standen.

Erster Kontakt: Südliche Shetlandinseln und Antarktische Halbinsel
Am 4. Tag erreichten wir in der Nähe der Südlichen Shetlandinseln zum ersten Mal Eisberge und die einzigartige Tierwelt der Region. An diesem Tag wurde eine optionale Kajaktour angeboten, die sich – bei günstigen Wetterbedingungen – als unglaubliches Erlebnis erwies. Ausgestattet mit Trockenanzügen für Wärme und Sicherheit ermöglichte das Kajakfahren in kleinen Gruppen eine stille, intime Verbindung mit der Landschaft und die Möglichkeit, Robben und Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Unser außergewöhnlich sachkundiger Guide sorgte für ein angenehmes und bereicherndes Erlebnis für alle Teilnehmer.

Die Tage 5 bis 8 verbrachten wir mit der Erkundung der atemberaubenden Antarktischen Halbinsel. Diese Zeit war eine sinnliche Überflutung mit Wildtieren, darunter unzählige Pinguinkolonien und der beeindruckende Anblick von springenden Buckelwalen. Wir legten an mehreren wichtigen Orten an, darunter Cuverville Island, Portal Point, Mikkelsen Harbour und Lindblad Cove. Die schiere Größe und unberührte Schönheit der umgebenden Eisformationen und schneebedeckten Berge versetzte alle in Staunen. Ein klarer, blauer Tag ermöglichte auch eine spektakuläre Schiffsfahrt vorbei an der Elephant Island, einer eisbedeckten, bergigen Insel, die hervorragende Möglichkeiten zum Fotografieren und Beobachten von Vögeln bot.

Auf dem Weg nach Norden: Seetage und Vorbereitungen für Südgeorgien
Die nächsten beiden Seetage verbrachten wir mit der Fahrt nach Norden zum nächsten großen Ziel: Südgeorgien. Das Bildungsprogramm wurde mit Vorträgen fortgesetzt, die sich auf die komplexe Geschichte der Insel, insbesondere ihre Vergangenheit als Walfanggebiet, und die einzigartige Tierwelt konzentrierten, die uns erwarten würde. Als die Weihnachtsfeiertage näher rückten, wurde die Atmosphäre an Bord festlich, und die Crew organisierte eine lebhafte Talentshow, zu der sowohl Passagiere als auch Besatzungsmitglieder eingeladen waren. Diese Tage auf See waren auch eine perfekte Gelegenheit, die Einrichtungen des Schiffes zu genießen. Der Whirlpool und der Swimmingpool wurden zu beliebten Orten, um sich zu entspannen und die stille Prozession der vorbeiziehenden Eisberge zu bewundern. Die Gäste wurden auch zu einer Besichtigung der Brücke des Schiffes eingeladen, um einen Einblick in die hochentwickelte operative Seite der Polarnavigation zu erhalten.

Südgeorgien: Ein Phänomen der Tierwelt
Die Tage 11 bis 13 führten uns zur spektakulären Insel Südgeorgien, die Teil des britischen Überseegebiets ist. Unsere Landgänge, darunter die am Weihnachtstag in Jason Harbour, Ocean Harbour, Moltke Harbour und dem historischen Grytviken, offenbarten eine Fülle an Wildtieren, die wirklich schwer zu beschreiben ist. Die Insel ist eines der weltweit großartigsten Reiseziele für Wildtiere mit einer überwältigenden Konzentration an Königspinguinen, Robben und Vögeln. Bei jedem Schritt ist man ein respektvoller Gast unter Tausenden von Tieren, was eines der unvergesslichsten Naturschauspiele der Welt schafft.

Die Rückreise und abschließender Ratschlag
Die letzten drei Tage verbrachten wir auf See und begannen die Rückreise nach Ushuaia. Aufgrund unvermeidbarer widriger Wetterbedingungen verzögerte sich unsere Rückreise leider um etwa 12 Stunden. Diese Erfahrung unterstreicht einen wichtigen Reisetipp für jede Antarktisexpedition: Es wird dringend empfohlen, nach Ihrer Reise mindestens einen zusätzlichen Tag in Buenos Aires einzuplanen. Diese Vorsichtsmaßnahme stellt sicher, dass mögliche wetterbedingte Verspätungen Ihre internationalen Flüge nicht beeinträchtigen, und bietet Ihnen die Möglichkeit, diese phänomenale Stadt weiter zu genießen.

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HINWEIS: Die Preise verstehen sich pro Person, vorbehaltlich Verfügbarkeit und können sich jederzeit ändern

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